Wie Sie Ihre Website für sich arbeiten lassen

Ihre Website kann viel mehr, als nur schön auszusehen. Sie kann Ihre beste und effizienteste Mitarbeiterin sein, die rund um die Uhr Ihre Kunden betreut und Fragen beantwortet. Sie kann Beraterin für Ihre Kunden sein, damit sie das geeignete Produkt finden. Und sie kann Ihnen beim Marketing helfen und Werbung machen für Ihre Angebote. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Website zu einer unermüdlichen Mitarbeiterin machen.

Ihre Website als Verkäuferin

Auf Ihrer Website informieren Sie Ihre Besucher, welche Produkte und Dienstleistungen Sie anbieten. Sie haben beliebig viel Platz, um Ihre Produkte zu beschreiben und Fotos und Videos hinzuzufügen. Und Sie können Testimonials von zufriedenen Kunden publizieren. Vieles davon können Sie natürlich auch auf Ihren Social Media-Kanälen tun, sei es Facebook, Twitter oder Instagram. Diese Kanäle haben allerdings den Nachteil, dass Sie die Regeln dort nicht beeinflussen können. Wenn Facebook das Design ändert oder den Like-Button entfernt, können Sie nichts dagegen tun. Auf Ihrer Website haben Sie die Freiheit, Ihr Design selbst zu wählen und jederzeit zu ändern.

Die wichtigste Verkaufsseite ist Ihre Homepage, also Ihre Startseite, denn über diese Seite kommen die meisten Besucher zu Ihnen. Deshalb sollten Sie hier einen Überblick über Ihr Angebot geben und Ihre Besucher dann weiterleiten zu anderen Seiten, die Ihre Angebote im Detail beschreiben. Wie Sie Ihre Homepage aufbauen können, damit sie Ihre Besucher überzeugt, zeigt Ihnen mein Blog-Beitrag „Tipps für eine überzeugende Homepage„.

Ihre Website als Kundendienst

Bevor Ihre Besucher bei Ihnen ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, haben sie häufig Fragen dazu. Sie wollen z.B. wissen, was das Produkt kostet, wie es am besten eingesetzt wird, was die Vor- und Nachteile sind. Um all diese Fragen zu beantworten, müssen Sie kein Call Center aufbauen – Sie können die Fragen einfach auf Ihrer Website beantworten. Beispielsweise können Sie eine FAQ-Seite einrichten, wo Sie all die Fragen Ihrer Kunden sammeln und sie gleich beantworten.

Auch nachdem Ihre Kunden Ihr Angebot gekauft haben, können bei ihnen Fragen auftauchen, wenn z.B. etwas nicht erwartungsgemäss funktioniert. Auch hier kann Ihre Website Ihnen aus der Patsche helfen und solche Fragen beantworten. Nutzen Sie die Fragen als Thema für einen Blog-Beitrag, in dem Sie alle offenen Punkte ansprechen.

Nehmen wir an, Sie verkaufen Swimming Pools. Eine häufige Frage, die Ihre Kunden stellen, ist, wie sie den Pool putzen sollen und wie häufig sie das machen müssen. Schreiben Sie einen Blog-Beitrag dazu, in dem Sie Ihren Kunden erklären, wie sie am besten vorgehen, welche Reinigungsmittel sie verwenden sollen. Und machen Sie dann darauf aufmerksam, dass die Pool-Reinigung eine der Dienstleistungen ist, die Sie anbieten.

Um beim Pool-Beispiel zu bleiben: Ihre Kunden wollen wissen, wie teuer ein Swimming Pool ist. Machen Sie ein Video mit dem Titel „Warum unsere Pools 80’000 Franken kosten“, in dem Sie aufzeigen, wie ein Pool gebaut wird: Von der Planung, der Wahl des Materials über den Aushub, die Abdichtungen, das Verlegen von Wasserleitungen bis zum fertigen Pool, in dem Ihre Kunden vergnügt planschen. So schlagen Sie mehrere Fliegen auf einen Streich:

  • Sie beantworten die Fragen Ihrer Kunden.
  • Sie zeigen, wie aufwändig es ist, einen Pool zu bauen und dass der Preis deshalb gerechtfertigt ist.
  • Sie schrecken Leute ab, die sich den Pool nicht leisten können und verhindern so, dass Sie Offerten erstellen, die im Sand verlaufen.
  • Und mit einem schön gestalteten Video machen Sie beste Werbung für Ihre Pools.
Service
Bild: geralt auf pixabay.com

Ihre Website als Beraterin

Viele Ihrer Website-Besucher wollen sich zuerst über Ihr Angebot informieren und wissen, welche Vorteile diese Angebote für sie haben. Hier bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihre Website als Beraterin einzusetzen und Ihre Besucher neutral über alles zu informieren, was sie wissen wollen.

Auf Ihrer Website können Sie einen Blog dazu schreiben, welche Arten von Pools es gibt, welche Materialien verwendet werden, welche Art von Pool sich für wen eignet. Oder machen Sie eine Infografik, mit der Sie die einzelnen Teile des Pools und ihre Funktion erläutern. Oder erstellen Sie eine PDF-Brochure, die Ihren Besuchern zeigt, worauf sie achten müssen, wenn sie einen Pool bauen wollen.

Das sind neutrale Erläuterungen, die Ihre Besucher interessieren. Wenn Sie diese Informationen auf Ihrer Website teilen, helfen Sie Ihren Besuchern, den geeigneten Pool für sich zu finden. Und gleichzeitig bauen Sie Vertrauen auf, dass Ihre Firma die richtige ist, um den Pool zu bauen. Damit sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus.

Kompass
Bild: AbsolutVision Pixabay.com

Ihre Website als Marketing-Managerin

Marketing ist für jedes Unternehmen wichtig, damit die eigenen Produkte und Dienstleistungen präsentiert werden können. Ihre Website ist die perfekte Marketing-Plattform, die Ihnen hilft, Besucher anzuziehen und Kunden zu gewinnen.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre Website fürs Marketing einzusetzen:

  • Sie haben verschiedene Seiten, auf denen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen beschreiben und bewerben.
  • Sie können einen Newsletter anbieten, in dem Sie auf Ihr Angebot und Neuheiten aufmerksam machen.
  • Sie können einen Blog schreiben, in dem Sie verschiedenste Aspekte Ihres Angebots detailliert beleuchten.
  • Sie können Fallstudien machen, in denen Sie zeigen, wie Ihre Kunden von Ihren Dienstleistungen profitieren.
  • Sie können Videos erstellen, in denen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter portraitieren oder den Umgang mit Ihren Produkten aufzeigen.
Foto: Alexey Turkenov auf unsplash.com

Was Sie sonst noch beachten müssen

Bevor Sie jetzt beginnen, Ihre Website neu aufzusetzen oder umzukrempeln, möchte ich noch ein paar Aspekte erwähnen, die Sie ebenfalls berücksichtigen sollten, damit Ihre Website für Sie arbeiten kann:

  • Gutes Design: Machen Sie es Ihren Besuchern möglichst einfach, das zu finden, was sie suchen. Dabei helfen ein gutes Design und eine übersichtliche, einheitliche Struktur, damit sie sich schnell zurechtfinden. Ordnen Sie die Texte und Bilder so an, dass auf den ersten Blick klar ist, was wichtig ist und was weniger wichtig ist. Sie können auch eine Suchfunktion einbauen, damit Ihre Besucher schnell das gewünschte finden.
  • SEO: Schreiben Sie Ihre Texte so, dass Ihre Besucher gleich wissen, was Sie anbieten. Das ist das wichtigste Kriterium für Ihre Texte. Das zweite ist SEO, also Search Engine Optimization. Das heisst, Sie müssen auch darauf achten, dass die Suchmaschinen (wie Google oder Bing) verstehen, was Sie anbieten, damit Ihre Website in den Suchergebnissen angezeigt wird. Wie Sie das machen, erfahren Sie in meinem Blog „SEO oder: Wie Ihre Firma im Internet gefunden wird“ .
  • Analyse und Verbesserung: Wenn Sie Ihre Website aufgesetzt haben, wollen Sie natürlich wissen, ob Ihre Anstrengungen auch fruchten. Hier kann Ihnen Google weiterhelfen, z.B. Google Search Console und Google Analytics. Wie Sie die Google-Dienste nutzen können, erfahren Sie in meinem Blog-Beitrag „Wie Sie Google für Ihre Website nutzen„.
  • Wenn Sie aus Datenschutz- oder anderen Gründen auf Google Analytics verzichten wollen, gibt es Alternativen dazu, z.B. Fathom oder Microanalytics. Beide sind DSGVO-kompatibel.

Fazit

Ihre Website kann viel mehr, als ein paar schöne Bilder zu präsentieren. Wenn Sie es richtig anstellen, können Sie Ihre Website in eine unermüdliche Mitarbeiterin verwandeln, die 24 Stunden am Tag für Sie arbeitet, und das 365 Tage im Jahr.

Also: Verzichten Sie nicht länger auf Ihre beste Mitarbeiterin und packen Sie es an!

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